Autor: Siegfried Gebhardt

  • Mondfinsternis, eine Erlebnisfahrt mit der Rikscha!

    -Eine Sonnenfinsternis ist schon per se ein seltenes Ereignis, eine in Deutschland sichtbare nochmals deutlich seltener. Aber am 12.8.26 war es endlich wieder mal soweit: eine immerhin 90 %ige Abdeckung der Sonne durch den Mond. 

    Zu diesem besonderen Ereignis habe ich mit der bürstädter Rikscha eine Sofi-Tour unternommen. Die Fahrgäste stiegen bei noch erträglicher Hitze bereits gegen 17 Uhr in Bürstadt ein, über Hofheim und den wattenheimer Golfplatz ging es gemütlich zum Fauti (Zur Rheinfähre in Biblis-Nordheim). Die unendliche Schlange an davor am Wegesrand abgestellten Autos zeigte das ungeheuere allgemeine Interesse derjenigen, die sich den freien Blick von einem Logenplatz auf den bevorstehenden sich verfinsternden Sonnenuntergang nicht entgehen lassen wollten. 

    Auf den Ansturm war der Biergarten bestens vorbereitet: so wurden Besucher ab 17.30 uhr mit Livemusik begrüßt, und auch eine spezielle Speise- und Getränkekarte ließ in der Wartezeit nichts zu wünschen übrig. Da alle Biergartenplätze vorzeitig reserviert waren und mindestens nochmal so viele Zuschauer auf Decken und anderen Sitzgelegenheiten auf der vorgelagerten Sandbank Platz genommen hatten, gab es auch dort „natürlich“ eine Getränkebar und einen Grillstand. Auch die aus Schutzgründen notwendigen sogenannten Sofibrillen, die im Handel, zb bei Brillenfachgeschäften längst ausverkauft waren, wurden in ausreichender Menge zu fairem Preis angeboten.

    Gegen 19.20 Uhr konnte die erste teilweise Abdeckung der Sonne optisch registriert werden, am Höhepunkt kurz nach 20 Uhr erreichten nur noch 10 % der Sonnenstrahlen die Erde, was sich mit leichter Abkühlung bemerkbar machte. Noch verfinstert ging die Sonne gegen 20.40 Uhr über Rheindürkheim unter, eine unvergessliche Stimmung von diesem Logenplatz bei diesem eindrucksvollen Erlebnis. 

    Da auch für diesem Abend zahlreiche Perseiden (Sternschnuppen) gemeldet waren und wir nach Osten heimfuhren, gab es einen weiteren Höhepunkt durch solche viel zu kurze Sichtungen. Rückkehr 22.40 Uhr. 

    Nächste in Deutschland sichtbare Sonnenfinsternis am 2.8.2027 mit immerhin 45 % Verfinsterung

    Martin Sillus

  • Das Rikschafahren machte den Bürstädter Sterne viel Freude!

    Am Samstag den 08.08.2026 wurden wir zum 10-jährigen Freundschaftsfest der Bürstädter Sterne von der BSSG ( Bürstädter Spiel und Sport Verein)eingeladen. Freundschaftsfest deswegen: Freunde kann man sich aussuchen. Bei den Beiden hat es gepasst.

    Nach ein paar Willkommensworten von Margit Seip und Christa Haag gingen die Rikscha Fahrten los. Sie waren sehr begehrt. Jeder wollte mit einem Freund oder Betreuer fahren.

    Um 13:00 Uhr gab es Schnitzel und Pommes. Wir mussten alle 5 Minuten auf die Uhr schauen, um ja nicht zu spät von der Ausfahrt zurückzukommen 😊

    Jeder der Sterne hatte ein Ziel: zum Beispiel die Oma besuchen. Es ging durch die Hauptstraße, den Krieglachring, die Bubenlache oder in die Rodstücke.

    Peter hat von der TV-Halle erzählt und von der damaligen Jugendübungsleiterin Uschi. Die mussten wir besuchen! Wir hatten aber ein Haus davor geklingelt. Da war die Freude gegenseitig groß. Es waren auch gute Bekannte von Peter.

    Den ganzen Tag, wurden im BSSG Heim, Spiele angeboten gegen die Eltern, die erschwerte Bedingungen hatten! Nach Kaffee und Kuchen, ging ein wunderschöner Tag zu Ende. Auch für unsere Rikschafahrer Erika und Franz, die 40 km geradelt sind!

  • Riedroder Kerb 2026

    „Wem kät die riedrodemer Kerb?“ “ Unser!“,

    so schallte es bei der Kerwerede durch das Festzelt!

    Davor war ein Kerweumzug durch den Ort mit Musik und tam tam zu gange. Angeführt durch die Rikscha der Stadt Bürstadt und dem Fahrer Uwe, mit der Mitfahrerin Kerwemutter Hanna Deckenbach und dem Ortsvorsteher von Riedrode Helmut Dietz. Eine lange Schlange begleiteten die Rikscha mit den Kerwe Mundschenken, Kerwe Mädchen, Kerwe Bosch und der Sonnenbotschafterin Michelle Ohl. Am Kerweplatz angekommen, wurde der Kerwebaum aufgestellt. Mit Musik ging es dann zur Kerwerede in das Festzelt mit dem Kerwe Opa Bernd Deckenbach.

    Eine rundum gelungene Sache!

  • 91. Geburtstag

    Zu ihrem 91. Geburtstag Überraschten die Angehörigen die Jubilarin mit einer Rikschafahrt. Sie wurde in Bürstadt von zu Hause abgeholt und zu iher Tochter nach Lampertheim gefahren, wo die Familie auf sie warteten. Ein großes Familientreffen mit einem reichlich gedekten Tisch!

    Die Rikschafreunde von Bürstadt freuten sich mit und wünschten ihr alles erdenklich Gute, Gesundheit und noch viele gemeinsame Rikschafahrten!

  • Wir fuhren nach Maria Einsiedel zur Maiandacht!

    „Ich war noch nie in Maria Einsiedel“, so eine Seniorin! Dann fahren wir da mal hin!

    Gesagt getan, die KFD Frauen ( Katholische Frauen Deutschland ) vom Ried und Gernsheim, hatten zur Mai Andacht eingeladen. Wir fuhren über Bobstadt, Biblis, Groß und Klein Rohrheim über Gernsheim nach Maria Einsiedel. Der Wallfahrtsort ist 1493 erst mal Urkundlich erwähnt worden. Noch heute am letzten Junisonntag, ist die Wallfahrt der Heimatvertriebenen. Neben der Kapelle, ist ein Außenaltar, wo im Sommer die Messe gelesen wird und eine neu erbaute Pilgerhalle im Jahr 2001 neu Eingeweiht worden. Zu erwähnen ist, dass vom Bistum Mainz ein Jugendhaus betrieben wird. Als wir mit der Rikscha mit zwei Personen ankamen, wurden wie in der Pilgerhalle von der KFD herzlichst begrüßt. Nach einer kurzen Maiandacht mit Orgelmusik, Gesang und Texten rund um die Gottesmutter Maria, wurden wir zu einem Imbiss im Freien eingeladen. Viele Personen waren begeistert von der Rikscha, da es den Personen ermöglicht, auch an Orte zu kommen, wo sie durch ihr Handykap nicht mehr hin können. So ist es ein Mehrwert an Lebensqualität.

    Froh gestärkt und GUT gelaunt traten wir unsere Rückreise über die Brücke des Winkelbachs an. Das ist eine Abkürzung über Klein Rohrheim. Über den gelungenen Ausflut, bedankten sich unsere Gäste bei der Verabschiedung zu Hause auf das Herzlichste, was uns Rikschafahrer natürlich sehr erfreut!

  • Romantische Vollmond Touren mit der Rikscha, die Gäste waren begeistert!

    Von unserem Rikschafahrer Martin!

    Am 30.4.26 fuhr ich zunächst mit der Rikscha in die Gartenstraße und dann nach Bobstadt, um die Fahrgäste einzuladen. Über Hofheim fuhren wir gemütlich und weitgehendst auf für unsere Rikscha geeigneten Radwegen zur Rheinbrücke Richtung Worms. Dort sahen wir unter dem Turm einen herrlichen wolkenfreien Sonnenuntergang. Dies war so natürlich zeitlich genau geplant !

    In der Gegenrichtung sahen wir den bereits aufgegangenen Vollmond. So gelang bereits jetzt eine etwas romantische Stimmung.

    Nach kurzem Verweilen und einigen Erinnerungsfotos fuhren wir weiter zur Strandbar Worms, die an diesem Tag die neue Saison einleitete. Bei Sangria und Musik saßen wir am Strand bis es dunkel wurde und beobachten einige Schiffe, die ein prächtiges Fotomotiv vor der Rheinbrücke und dem inzwischen hellen Vollmond hergaben.

    Danach setzten wir uns auf eine Bank entlang der Rheinpromenade, genossen mitgebrachte Brezel, Muffins, Sekt und Küstennebel, dies auf und unter mitgebrachten Decken, da es inzwischen recht kühl geworden war.

    Die Rückfahrt entlang der B44 in der kühlen und dunklen Nacht war etwas anstrengend, zum einen wegen des grellen Lichtes der entgegenkommenden Autos, zum anderen wegen der recht schwachen und nicht genauer ausrichtbaren Scheinwerfer der Rikscha. So waren Unebenheiten nicht immer rechtzeitig erkennbar. Immerhin begleitete uns der Mondschein des Vollmondes entlang des gesamten Rückweges.

    Zum Abschluß dieser romantischen Rikscha Blue Moon Tour gab es noch eine Spende zugunsten der Rikscha und die feste Absicht, eine solche Tour zu wiederholen.

    Die Fahrstrecke betrug insgesamt 30 km, die Akkus waren etwa zur Hälfte verbraucht.

    Ähnlich verlief die Rikscha Vollmond Tour am folgenden Tag, dem 1.5.26, mit anderen Fahrgästen. Nur ging diesmal der Mond über eine Stunde später auf, nämlich sahen wir ihn von der Strandbar aus für einige Minuten noch orange durch die Bäume scheinen, bevor er über der Rheinbrücke seine volle Pracht entfaltete.

  • 1250 Jahre Bobstadt, wir mit der Rikscha waren dabei!!!!!

    Bei der Feier zur 1250 Jahre Bobstadt, waren die Rikscha mit den Fahrern Erika und Franz Gerhardt Sonntags dabei . Man traf sich am Alten Rathaus, wo eine Bilderausstellung rund um die Ortsgeschichte statt fand. Anschließend an der Sporthalle, da um 14 Uhr ein Gottesdienst mit einem anschließendem Seniorennachmittag bei Kaffee und Kuchen für ein gemütliches Beisammensein. Die Bobstädter Vereine boten ein buntes Programm.

    Die Rikscha, fuhr in der gesammten Zeit Gäste, machte Werbung für kostenlose Rikschafahrern, was von den Gästen Dankbar angenommen wurde.

    Eine rundum gelungene Veranstaltung!