so schallte es bei der Kerwerede durch das Festzelt!
Davor war ein Kerweumzug durch den Ort mit Musik und tam tam zu gange. Angeführt durch die Rikscha der Stadt Bürstadt und dem Fahrer Uwe, mit der Mitfahrerin Kerwemutter Hanna Deckenbach und dem Ortsvorsteher von Riedrode Helmut Dietz. Eine lange Schlange begleiteten die Rikscha mit den Kerwe Mundschenken, Kerwe Mädchen, Kerwe Bosch und der Sonnenbotschafterin Michelle Ohl. Am Kerweplatz angekommen, wurde der Kerwebaum aufgestellt. Mit Musik ging es dann zur Kerwerede in das Festzelt mit dem Kerwe Opa Bernd Deckenbach.
Zu ihrem 91. Geburtstag Überraschten die Angehörigen die Jubilarin mit einer Rikschafahrt. Sie wurde in Bürstadt von zu Hause abgeholt und zu iher Tochter nach Lampertheim gefahren, wo die Familie auf sie warteten. Ein großes Familientreffen mit einem reichlich gedekten Tisch!
Die Rikschafreunde von Bürstadt freuten sich mit und wünschten ihr alles erdenklich Gute, Gesundheit und noch viele gemeinsame Rikschafahrten!
„Ich war noch nie in Maria Einsiedel“, so eine Seniorin! Dann fahren wir da mal hin!
Gesagt getan, die KFD Frauen ( Katholische Frauen Deutschland ) vom Ried und Gernsheim, hatten zur Mai Andacht eingeladen. Wir fuhren über Bobstadt, Biblis, Groß und Klein Rohrheim über Gernsheim nach Maria Einsiedel. Der Wallfahrtsort ist 1493 erst mal Urkundlich erwähnt worden. Noch heute am letzten Junisonntag, ist die Wallfahrt der Heimatvertriebenen. Neben der Kapelle, ist ein Außenaltar, wo im Sommer die Messe gelesen wird und eine neu erbaute Pilgerhalle im Jahr 2001 neu Eingeweiht worden. Zu erwähnen ist, dass vom Bistum Mainz ein Jugendhaus betrieben wird. Als wir mit der Rikscha mit zwei Personen ankamen, wurden wie in der Pilgerhalle von der KFD herzlichst begrüßt. Nach einer kurzen Maiandacht mit Orgelmusik, Gesang und Texten rund um die Gottesmutter Maria, wurden wir zu einem Imbiss im Freien eingeladen. Viele Personen waren begeistert von der Rikscha, da es den Personen ermöglicht, auch an Orte zu kommen, wo sie durch ihr Handykap nicht mehr hin können. So ist es ein Mehrwert an Lebensqualität.
Froh gestärkt und GUT gelaunt traten wir unsere Rückreise über die Brücke des Winkelbachs an. Das ist eine Abkürzung über Klein Rohrheim. Über den gelungenen Ausflut, bedankten sich unsere Gäste bei der Verabschiedung zu Hause auf das Herzlichste, was uns Rikschafahrer natürlich sehr erfreut!
Am 30.4.26 fuhr ich zunächst mit der Rikscha in die Gartenstraße und dann nach Bobstadt, um die Fahrgäste einzuladen. Über Hofheim fuhren wir gemütlich und weitgehendst auf für unsere Rikscha geeigneten Radwegen zur Rheinbrücke Richtung Worms. Dort sahen wir unter dem Turm einen herrlichen wolkenfreien Sonnenuntergang. Dies war so natürlich zeitlich genau geplant !
In der Gegenrichtung sahen wir den bereits aufgegangenen Vollmond. So gelang bereits jetzt eine etwas romantische Stimmung.
Nach kurzem Verweilen und einigen Erinnerungsfotos fuhren wir weiter zur Strandbar Worms, die an diesem Tag die neue Saison einleitete. Bei Sangria und Musik saßen wir am Strand bis es dunkel wurde und beobachten einige Schiffe, die ein prächtiges Fotomotiv vor der Rheinbrücke und dem inzwischen hellen Vollmond hergaben.
Danach setzten wir uns auf eine Bank entlang der Rheinpromenade, genossen mitgebrachte Brezel, Muffins, Sekt und Küstennebel, dies auf und unter mitgebrachten Decken, da es inzwischen recht kühl geworden war.
Die Rückfahrt entlang der B44 in der kühlen und dunklen Nacht war etwas anstrengend, zum einen wegen des grellen Lichtes der entgegenkommenden Autos, zum anderen wegen der recht schwachen und nicht genauer ausrichtbaren Scheinwerfer der Rikscha. So waren Unebenheiten nicht immer rechtzeitig erkennbar. Immerhin begleitete uns der Mondschein des Vollmondes entlang des gesamten Rückweges.
Zum Abschluß dieser romantischen Rikscha Blue Moon Tour gab es noch eine Spende zugunsten der Rikscha und die feste Absicht, eine solche Tour zu wiederholen.
Die Fahrstrecke betrug insgesamt 30 km, die Akkus waren etwa zur Hälfte verbraucht.
Ähnlich verlief die Rikscha Vollmond Tour am folgenden Tag, dem 1.5.26, mit anderen Fahrgästen. Nur ging diesmal der Mond über eine Stunde später auf, nämlich sahen wir ihn von der Strandbar aus für einige Minuten noch orange durch die Bäume scheinen, bevor er über der Rheinbrücke seine volle Pracht entfaltete.
Bei der Feier zur 1250 Jahre Bobstadt, waren die Rikscha mit den Fahrern Erika und Franz Gerhardt Sonntags dabei . Man traf sich am Alten Rathaus, wo eine Bilderausstellung rund um die Ortsgeschichte statt fand. Anschließend an der Sporthalle, da um 14 Uhr ein Gottesdienst mit einem anschließendem Seniorennachmittag bei Kaffee und Kuchen für ein gemütliches Beisammensein. Die Bobstädter Vereine boten ein buntes Programm.
Die Rikscha, fuhr in der gesammten Zeit Gäste, machte Werbung für kostenlose Rikschafahrern, was von den Gästen Dankbar angenommen wurde.
Eine große Resonanz hatte beim Frühjahrsmarkt von Bürstadt unsere Rikscha!
Mit integriert, beim Info Stand des Seniorenbeirates von der Stadt Bürstadt, machten wir Werbung für kostenlose Fahrten mit der Rikscha für Personen, die in ihrem Umfeld eingeschränkt sind, da sie einn Handicap haben. Auch Herr Bürgermeister Boris Wenz mit Gattin und die Sonnenbotschafterin Frau Michelle Ohl schauten vor bei. Wir informierten die Gäste über das Buchungssystem, Fahranfragen und wie lange so eine Fahrt dauert. Die meist gestellte Frage??? Was kostet eine Fahrt bzw. Buchung? Erstaunt zeigten sie sich, dass das alles Kostenlos sei! Sehr gerne wurden unsere Flyer mit genommen, um Nachbarn, Senioren Gruppen zu informieren.
Während Fahrradfahren für junge und gesunde Menschen selbstverständlich sind, ist es für viele ältere ein besonderes Bedürfnis die Freiheit mit einer Rikscha zu genießen!
Die Lebensfreude bei unseren Gästen, ist während der Rikscha fahrt zu spüren, das haben wir versucht den Frühjahrsmarkt Besuchern zu erklären.
„ Ja, ja die Fastnacht, die Fastnacht ist ne super geile Zeit“, so ein Lied vom Heimat und Carneval Vereins von Bürstadt! Auch wir waren mit der Rikscha dabei und feierten kräftig mit unseren Fahrgästen mit. Los ging es am Altweiberfastnacht Donnerstag beim Rathausturm. Die Narren „stürmten“ mit viel tamm, tamm und drei kräftigen Helau das Rathaus. Die Narrenschar unter Prinzessin Louisa I. und die Bediensteten der Stadtverwaltung, duellierten sich mit lustigen Spielen, bis Bürgermeister Boris Wenz kapitulierte. Am Fastnacht Sonntag beim Umzug fuhr die Rikscha verdiente Vereinsmitglieder vom HCV. Rund 20000 Narren waren in der Innenstadt. Das Wetter war nicht all so schön, aber die Narren liesen es sich nicht nehmen die 105 Zugnummern an zu schauen und mit zu feiern. Ein voller Erfolg, Freude und gute Unterhaltung für unsere Rikschafreunde!